DIY FRIDAY – Körperpeeling mit Himalayasalz

By 4. Mai 2018DIY, Naissance

Mit einem tollen Körperpeeling kann die Haut in regelmäßigen Abständen kleine Erneuerungsprozesse durchleben. Denn beim Peelen werden abgestorbene Hautzellen der obersten Hautschicht gelöst und die Haut spürbar geglättet. Das fördert zusätzlich die Durchblutung und kann die Zellproduktion ankurbeln, aber die Anwendung sollte bei normaler Haut nur einmal pro Woche erfolgen. Kürzere Abstände setzen die Haut eher unter Stress und bei trockener Haut sollte man besonders vorsichtig sein.

 

Das Rezept

Bei einer Salzkörnung von 2 bis 5 Milimetern kommen wahre Peeling-Fans auf ihre Kosten. Das Peeling lässt sich gut verteilen und regt spürbar die Durchblutung an. Leider geht auch viel Salz verloren. Vielleicht ist eine feinere Körnung besser. Das Kokosöl legt sich auf die Haut und sorgt nach dem Abtrocknen den ganzen Tag für ein seidiges Hautgefühl. Das macht das Eincremen überflüssig und duftet herrlich nach Kokos und Kardamom. Wem der Duft von Kardamom zu schwer oder zu winterlich ist, der kann nach belieben zu einem anderen ätherischen Öl greifen: Mit Zitronen-, Orangen- oder Grapefruit-Öl entsteht so ein fruchtiges Sommerpeeling.

Drei Grundsubstanzen

Generell lässt sich ein Peeling immer mit drei Grundzutaten herstellen: Ein Trägeröl wie Kokosöl oder Olivenöl, eine Peelingsubstanz wie Salz, aber auch Kaffee oder Zucker sind möglich und wahlweise für den Duft ein ätherisches Öl wie Kardamom oder Grapefruit. Wer keinen Duft möchte, kann natürlich ganz darauf verzichten.

Inhaltsstoffe

Natives Kokosöl ist ein echter Alleskönner in punkto Haut- und Haarpflege. Bestandteile sind gesättigte Fettsäuren, Vitamin E und Phosphor. Die Fettsäuren des Kokosöl wirken antimikrobiell, antiviral und antimykotisch – sowohl bei äußerer als auch bei innerer Anwendung.

Kardamom ist durch sein intensives Aroma bekannt und wird besonders gern als Gewürz für Süßes und Herzhaftes verwendet. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Indien.

Himalayasalz wird aus den Salzminen im Vorhimalaya gewonnen. Es eignet sich gut für die Herstellung von Peelings oder auch als Badezusatz. Die Rosafärbung entsteht übgrigens durch Eisenhydroxid.