Eine kleine Geschichte über das Grillen

Die Grillsaison ist mit den ersten warmen Temperaturen offiziell eröffnet: Egal ob im Hinterhof, Garten oder im Park. Laut einer Umfrage ist für die meisten Deutschen der Sommer kein richtiger Sommer, wenn nicht auch ab und zu gegrillt wird. Aber woher kommt das Grillen eigentlich?

Seit der Entdeckung des Feuers haben die Menschen Fleisch über einer Feuerstelle zubereitet. Dabei gehört Grillen, so wie wir es heute kennen, in unseren Breitengraden noch gar nicht so lange zum Alltag. Denn eigentlich setzten die Menschen in der Vergangenheit eher darauf, ihre Lebensmittel zu kochen, da so viel weniger Nährstoffe verloren gehen. Außerdem war Fleisch ein Luxusgut, das sich nicht jeder leisten konnte. Und wenn geschlachtet wurde, dann wurde das Fleisch getrocknet oder geräuchert – Lebensmittel haltbar machen vor der Erfindung des Kühlschranks oder des Tiefkühlers.

Dennoch wurde schon immer überall auf der Welt gegrillt. In China und Frankreich auf heißen Steinen und in Südamerika je nach Region auf einem in wasser getränkten Holzrost oder mit Hilfe von großen Eisenkreuzen, die über einem Bodenfeuer aufgestellt wurden. Sogar die Römer feierten schon Grillparties im großen Stil: In Pompej wurden bei Ausgrabungen die Überreste eines Grills mit integriertem Rost gefunden.

Etabliert hat sich das Grillen bei uns in den 1970er Jahren als Trend aus den USA – dem Land des Barbecue. Und während zu Beginn ausschließlich Fleisch auf dem Rost landete, wird heute eine ganze Menge mehr auf den Grill gepackt. Egal ob Fisch, Gemüse, vegetarische Würstchen oder vegane Frikadellen – alles kann, nichts muss.

Wer jetzt verständlicherweise Hunger bekommen hat und mal etwas ganz anderes beim Grillen probieren möchte, für den gibt es ein tolles Rezept für vegane Frikadellen von Keimling Naturkost.

Rezept: Vegane Frikadellen

Benötigt werden 100g Mandelkerne, 70g Pekannusskerne, 40g gemahlener goldener Leinsamen, 180g Karotten, 60g Zwiebeln, 1/2 Bund Petersilie, 3-2 EL Zitronensaft, 1 TL Romarin, 1 TL Currypulver, 1/2 TL Salz, 1/2 TL Estragon

Zubereitung

Die Mandeln und Pekannüsse einweichen (8 Stunden). Den Leinsamen in einem Mixer mahlen. Die Karotten und Zwiebeln grob mit dem Messer zerkleinern. Alle Zutaten in einen Mixer geben und mit der Pulstaste einen feinstückigen Teig herstellen. Jetzt die Masse in Frikadellenform bringen. Jetzt können die Frikadellen entweder in die Pfanne, aufs Rost oder in der Rohkostvariante ins Dörrgerät. Dafür die geformten Dörrlinge auf die Dörrfolien eines Dörrgeräts geben. Die Dörrlinge ca 4 Stunden bei 42°C im Dörrgerät oder im Backofen dörren, wenden und Dörrfolie entfernen. Anschließend die Dörrlinge weitere 8 Stunden oder bis zur gewohnten Konsistenz dörren.

Na dann, guten Hunger!