Drei Fragen an… Wolfgang Falkner // The CampCompany

Ab sofort werden wir mit dem Format „Drei Fragen an…“ regelmäßig interessante Personen aus der Bio- und Nachhaltigkeitsbranche interviewen. Mit Wolfgang Falkner, dem Gründer des Unternehemens The CampCompany, starten wir diese Reihe und freuen uns ganz besonders, dass wir ihn als Kunden mit dem spannenden Event BiolebensmittelCamp 2017 unterstützen dürfen.

 

Im Frühjahr nächsten Jahres findet zum ersten Mal ein BarCamp zum Thema Biolebensmittel statt. Welches Thema liegt Ihnen im Bezug auf Lebensmittel besonders am Herzen?

In Österreich und Deutschland greifen schon sehr viele Konsumenten lieber zu Bio, als zu konventionellen Lebensmitteln. Viele große Handelsketten sind daher auch auf den Zug aufgesprungen, was prinzipiell gut ist, damit das Thema eine breitere Wirkung erhält. Damit das Gleichgewicht aber stimmt und auch die Vielfalt, die das Thema Bio auszeichnet, gewährleistet ist, müssen auf der anderen Seite auch kleine, regionale Unternehmen Chancen haben und sich behaupten können. Die Zeiten dafür stehen aber sehr günstig, da diese Firmen vor allem mit authentischen und persönlichen Geschichten punkten können. Was außerdem dafür spricht ist, dass die Jungen, also die zweite Generation nach den Gründern hier in den Startlöchern steht. Sie haben keine Berührungsängste mit neuen Wegen im Marketing  – siehe Social-Media oder Guerilla Marketing. Das wird auch ein großes Thema beim BiolebensmittelCamp sein.

Das außergewöhnliche Konzept der BarCamps soll Menschen aus unterschiedlichen Positionen innerhalb einer Branche die Chance geben, auf Augenhöhe zu kommunizieren. Was schätzen Sie ein, welche Erfahrungswerte und Impulse können Teilnehmer aus diesem Event mitnehmen und in ihr privates, sowie berufliches Leben integrieren?

Aus meiner langjährigen BarCamp-Erfahrung kann ich sagen, dass Menschen heute sehr viel Wissen haben und es durch das Internet viele Möglichkeiten gibt, neues zu Wissen zu erlangen. Das Problem ist aber, dass viele oft nicht mutig genug sind, eigene Ideen in die Tat umzusetzen. Hierfür ist es wichtig, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, Menschen denen man vertrauen kann und selber Werte vorleben. Das geht am besten im Real-Life, in entspannter Atmosphäre. Ein BarCamp ist dafür meiner Meinung der beste Ort dafür. Noch kann ich nicht sagen, welche Themen am 1. September von den Teilnehmern eingereicht werden. Insgesamt gibt es Platz für 18 Themen. Nur Mut! Wir freuen uns auf eure Vorschläge – denn, nur wer bereit ist, Wissen zu teilen, kann heute erwarten etwas zurück zu bekommen.
Neben den Sessions konnten wir schon zwei Keynotes fixieren, die sich um die bereits oben angekündigten Spannungsfelder drehen und beide Generationen ansprechen bzw. vernetzen: 1. Christian Hiß von der Regionalwert AG und 2. Hassaan Hakim von Yool, der Agentur für nachhaltige Kommunikation. Details dazu bereits im Veranstaltungsplan: Veranstaltungsplan BiolebensmittelCamp 2017

Haben Sie zukünftig noch vor auch für andere Branchen Kongresse im BarCamp-Prinzip auszurichten?

Naja, mit dem BiolebensmittelCamp richten wir nach dem SpaCamp, das im Oktober bereits zum 7. Mal und dem NaturkosmetikCamp, das nächstes Jahr zum 4. Mal stattfindet das insgesamt 3. BarCamp aus. Ich weiß auch nicht. Es gibt viele spannende Themen. Wichtig ist mir als Veranstalter, dass ich selbst 100% zu den Themen stehen kann, denn nur so kann ich mit ganzer Leidenschaft in die Sache hineingehen, was dann auch das Team, die Partner und nicht zuletzt die Teilnehmer vor Ort spüren. Mal sehen … Ihr dürft gespannt sein und ich bin es auch.

Hier geht es direkt zur Anmeldung für das BiolebensmittelCamp 2017 ANMELDEN

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